03. 06. 2010

Direkt im Design texten

In einem kurzen Ratgeber von Wowbagger für Brückenseiten steht dieser aufschlußreiche Hinweis:

Bei Landingpage-Texten geht es nicht mehr allein um den Text. Es geht darum, an welcher Stelle der Text steht, was neben dem Text steht und ob man scrollen muss um den Text lesen zu können. […] Aus meiner Sicht ist es unabdingbar, dass der Texter direkt in das Design texten kann. Nur so sieht man die Wirkung der Texte direkt.

Das gilt nicht nur für Texter, sondern auch für Übersetzer.

Leider werden dem Übersetzer Texte für Websites, HTML-Newsletter und ähnliche Formate noch immer überwiegend in Word oder Excel bereitgestellt. Bei langen Texten wie ausführlichen Produktbeschreibungen oder Firmenprofilen mag das (trotz der beträchtlichen Fehleranfälligkeit) durchaus in Ordnung sein, nicht jedoch bei kurzen Texten mit einer klaren Handlungsaufforderung.

Wenn wenige Lesesekunden über Erfolg oder Mißerfolg einer Aktion entscheiden, muß jedes Wort an der richtigen Stelle stehen. Das aber setzt voraus, daß derjenige, der den Text verfaßt, das Ergebnis seiner Arbeit sieht. Ist dies nicht der Fall, verfehlt die Seite leicht ihre Wirkung oder es fällt zusätzlicher Zeit- und Arbeitsaufwand für die Nachbearbeitung an. Mancher Auftraggeber paßt den Text dann selbst an das gewünschte Format an, wodurch sich allzu oft sprachliche und typographische Fehler einschleichen.

Mein Tip:

Trauen Sie Ihrem Übersetzer etwas mehr als das Jonglieren mit Wörtern zu. Suchen Sie sich einen Übersetzer aus, der mit Ihrem Format umgehen kann.

Es gibt zwar auch heute noch Übersetzer, deren Softwarehorizont auf die Wald- und Wiesenanwendungen von Microsoft beschränkt ist, viele sind allerdings mit den verschiedensten gängigen Formaten von HTML, XML und JavaScript über Photoshop oder Gimp bis zu Framemaker, Quark und InDesign vertraut. Fragen Sie uns einfach!

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