Helfer: Piwik

Viele Betreiber von Websites und Weblogs setzen Analyseanwendungen wie zum Beispiel Google Analytics ein. Die meisten dieser Anwendungen stellen eine Verletzung des Rechts der Besucher auf informationelle Selbstbestimmung dar, weil sie die Besucherdaten auf einen externen, kommerziell betriebenen Server umleiten, ohne die Besucher um ihre Erlaubnis zu bitten oder sie auch nur über den Vorgang zu informieren. Die Besucher haben somit keine Kontrolle darüber, von wem ihre Daten wofür verwendet werden, und erfahren noch nicht einmal, daß ihre Daten entwendet werden. Problematisch ist das besonders dann, wenn diese Server außerhalb Deutschlands stehen und damit nicht mehr dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegen.

Der Wunsch der Seitenbetreiber nach einer Analysemöglichkeit ist verständlich, die Mißachtung der Rechte ihrer Besucher nicht. Abhilfe schafft Piwik, ein Open-Source-Werkzeug mit allen üblichen Analysefunktionen. Der große Vorteil von Piwik und der wesentliche Unterschied zu praktisch allen anderen Analyseanwendungen besteht darin, daß die Daten ausschließlich auf der Website gespeichert werden, deren Besucherdaten analysiert werden sollen. Da es sich um ein Open-Source-Programm handelt, ist der Code vollständig transparent.

Der Piwik-Code ist kinderleicht in die Website einzubinden. Trotzdem gibt es für eine ganze Reihe von Systemen Piwik-Plugins, so zum Beispiel auch für WordPress (»Piwik Analytics«) und MODx, das Redaktionssystem, das meiner Website zugrunde liegt (Piwik-Plugin für MODx).


Bisher 7 Meinung(en)

  1. Sie glauben also, Sie hätten das Rad erfunden? O lala, ganz schön groß, das Mundwerk, oder? Wer einen vollkommen überflüssigen Werbelink unterbringen möchte, sollte ein etwas ansprechenderes Verhalten an den Tag legen. Ich überlege noch, ob ich den Kommentar lösche.

    Übrigens habe ich die Schreibweise Ihres Namens von durchgängiger Großschreibung in die ziviliserte deutsche Schreibweise geändert. Großbuchstaben-Geschrei ist hier weder üblich noch erwünscht.

  2. Ich glaube, sie haben da was falsch verstanden.
    Die Webseite auf die ich verlinkt habe, ist nicht meine.

    Ausserdem ist dies auch kein Werbelink, sondern eine ganz normale Verlinkung zu einem anderen Blog. Das macht man so (soziales Netzwerk).

    Einen schönen Gruss auch noch

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