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	<title>Über-Setzer-Logbuch</title>
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		<title>Direkt im Design texten</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 07:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Werbende Texte müssen oft in ein bestimmtes Format passen. Auch in der Übersetzung. Deshalb ist es sinnvoll, den Übersetzer direkt in diesem Format arbeiten zu lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
In einem kurzen Ratgeber von <a class="extern" href="http://wowbagger.de/landingpage-optimierung/10-tipps-fur-bessere-landingpage-texte.html" title="Weblog »Wowbagger«">Wowbagger</a> für Brückenseiten steht dieser aufschlußreiche Hinweis:
</p>
<blockquote>
<p class="erster-block">
Bei Landingpage-Texten geht es nicht mehr allein um den Text. Es geht darum, an welcher Stelle der Text steht, was neben dem Text steht und ob man scrollen muss um den Text lesen zu können. […] Aus meiner Sicht ist es unabdingbar, dass der Texter direkt in das Design texten kann. Nur so sieht man die Wirkung der Texte direkt.
</p>
</blockquote>
<p>
Das gilt nicht nur für Texter, sondern auch für Übersetzer.
</p>
<p>
Leider werden dem Übersetzer Texte für Websites, HTML-Newsletter und ähnliche Formate noch immer überwiegend in Word oder Excel bereitgestellt. Bei langen Texten wie ausführlichen Produktbeschreibungen oder Firmenprofilen mag das (trotz der beträchtlichen Fehleranfälligkeit) durchaus in Ordnung sein, nicht jedoch bei kurzen Texten mit einer klaren Handlungsaufforderung.
</p>
<p>
Wenn wenige Lesesekunden über Erfolg oder Mißerfolg einer Aktion entscheiden, muß jedes Wort an der richtigen Stelle stehen. Das aber setzt voraus, daß derjenige, der den Text verfaßt, das Ergebnis seiner Arbeit sieht. Ist dies nicht der Fall, verfehlt die Seite leicht ihre Wirkung oder es fällt zusätzlicher Zeit- und Arbeitsaufwand für die Nachbearbeitung an. Mancher Auftraggeber paßt den Text dann selbst an das gewünschte Format an, wodurch sich allzu oft sprachliche und typographische Fehler einschleichen.
</p>
<h3>
Mein Tip:<br />
</h3>
<p>
Trauen Sie Ihrem Übersetzer etwas mehr als das Jonglieren mit Wörtern zu. Suchen Sie sich einen Übersetzer aus, der mit Ihrem Format umgehen kann.
</p>
<p>
Es gibt zwar auch heute noch Übersetzer, deren Softwarehorizont auf die Wald- und Wiesenanwendungen von Microsoft beschränkt ist, viele sind allerdings mit den verschiedensten gängigen Formaten von HTML, XML und JavaScript über Photoshop oder Gimp bis zu Framemaker, Quark und InDesign vertraut. Fragen Sie uns einfach!</p>
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		<title>Der Kunde ist König? Jein.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 06:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur in seinem eigenen Reich ist der Kunde König. Und wenn er ein weiser König ist, weiß er, daß er nur so gut wie seine Ratgeber ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Um das Jein zu präzisieren: Es kommt darauf an, was man damit meint.
</p>
<p>
Spontan reagiere ich auf die Aussage »Der Kunde ist König« unweigerlich mit »Blödsinn«. Denn meist ist mit dem königlichen Vergleich gemeint, daß das, was der Kunde möchte, unbedingt richtig ist und sofort umgesetzt werden muß. Katzbuckelnd und kniefällig. Und das ist auf jeden Fall Blödsinn.
</p>
<h3>Nur auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn König.</h3>
<p>
Der Kunde ist in der Tat ein König … der König seines eigenen Reichs, seiner Waren und Dienstleistungen, seiner Technik, seines Sortiments. Im Reich der Sprache, der Übersetzung und interkulturellen Textübertragung befindet er sich jedoch auf fremdem Hoheitsgebiet, gewissermaßen auf Staatsbesuch. Er wird mit aller gebührenden Ehre und Freude begrüßt, aber er hat keine Befehlsgewalt. Er kann mit den Hiesigen diskutieren, Vorschläge machen und Wünsche äußern, aber keine Befehle geben.
</p>
<p>
Vor allem wegen der gänzlich anderen Staatsform dieses Reiches hat König Kunde gelegentlich Schwierigkeiten, seine Machtlosigkeit einzusehen. Weil ihm kein König gegenübersteht, meint er, das Reich sei herrenlos und bedürfe seiner Führung. Weit gefehlt. Das Reich hat keinen Herrn, braucht keinen, kann seiner Natur nach gar keinen haben und widersetzt sich jedem, der sich diese Stellung anzumaßen versucht (siehe die gescheiterte sogenannte Rechtschreibreform). Es ist auch keine Demokratie: Die grammatische, stilistische usw. Richtigkeit einer sprachlichen Äußerung ist keine Frage des Mehrheitsentscheids. Nein, dieses Reich hat von Natur aus einen Zustand, nach dem der Mensch vergeblich strebt: Es ist. Punkt.
</p>
<p>
Versucht sich ein zu Gast weilender König in dieses Sein einzumischen, es fremden Zielen zu unterwerfen und ihm fremde Gesetze aufzuzwingen, erntet er zurecht Hohn und Spott. Und wenn er es zu weit treibt, wird er des Landes verwiesen.
</p>
<h3>Die Weisheit des Königs liegt in seinen Ratgebern.</h3>
<p>
Der König ist schlecht beraten, wenn er seine Ratgeber danach auswählt, wie sehr sie ihm Honig ums Maul schmieren, vor ihm liebedienern und ihm nach dem Mund reden. Ein solcher König ist immer ein schlechter König. Er hat es verdient, entthront und aus dem Land gejagt zu werden.
</p>
<p>
Ein weiser König will nicht recht haben, sondern recht handeln. Er sucht sich seine Ratgeber danach aus, wie gut sie ihr Fach verstehen, wie sehr sie das Wohl seines Reiches im Auge haben und auch danach, wieviel Rückgrat sie haben. Denn er weiß, daß er sich und seinem Reich mit katzbuckelnden Knechten einen schlechten Dienst erweist.</p>
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		<title>Twitter ist …</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 05:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Heimbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist … der Draht von der Heimbüro-Insel zum Rest der Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Twitter- und Bloggerkollege Markus Trapp hat gestern auf Twitter nach einer kurzen Definition desselben gefragt (<a class="extern" href="http://textundblog.de/?p=3536" title="die Antworten in Markus’ Weblog »Text und Blog«">hier die eingegangenen Tweets</a>). Eine gute Frage, meine ich, weil sie Anlaß gibt, darüber nachzudenken, warum man eigentlich <a class="extern" href="http://twitter.com/uebersetzer" title="Mein Twitterkonto @uebersetzer">twittert</a>. Meine Antwort war »Twitter ist der Draht von der Heimbüro-Insel zum Rest der Welt.« Eine twitteranisch kurze Antwort, in der viel zusammenfließt.
</p>
<p>
Zunächst einmal habe ich die <acronym title="Wortmeldungen auf Twitter">Tweets</acronym> einiger Nachrichtensender und Zeitungen abonniert, die mir über die Tageszeitung hinaus einen Überblick darüber geben, was die Welt gerade bewegt. Die nächste Stufe sind die twitternden Menschen und Organisationen, die sich mit für mich interessanten Themen befassen: kritische Beobachter des politischen Tagesgeschehens, Umweltschützer, Wissenschaftsjournalisten und so weiter.
</p>
<p>
Auf der nächsten Stufe fließen privates und berufliches Interesse ineinander: Die Tweets von literarischen Einrichtungen, Belletristik-Verlagen, Filmzeitschriften usw. halten mich über die Literatur- und Filmwelt auf dem Laufenden, während ich aus den Wortmeldungen von Informatikern und Webdesignern, IT-Fachzeitschriften und -Fachbuchverlagen erfahre, was sich in der großen Welt der Computer und des Internets tut.
</p>
<p>
Die oberste und in meiner Twitter-Chronologie aktivste Schicht sind die Übersetzer und Texter. Sie veröffentlichen in ihren Tweets Links zu aktuellen Informationen aus der Sprach- und Übersetzungswelt, lassen sich über Freud und Leid ihres Berufs aus, bitten um Formulierungs- und Terminologiehilfe oder suchen einfach zwischendurch ein wenig Ablenkung und Entspannung.
</p>
<p>
Man könnte sagen, Twitter ist für den Heimarbeiter das, was für Büroarbeiter die Kaffeepause und der Austausch mit Kollegen in der Firma sind. Nur mit dem Unterschied, daß die Twitter-Kollegen über die ganze Welt verstreut sind und die verschiedensten Sprachen sprechen.
</p>
<p>
Ich möchte Twitter nicht mehr missen. Es ist wie ein Knotenpunkt im Netz, der alle möglichen privaten, beruflichen und menschlichen Fäden zusammenführt. Eben ein Draht von meinem einsamen Schreibtisch zum Rest der Welt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Praktisches fürs Büro: Bildschirmträger</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1140</link>
		<comments>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1140#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 16:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Heimbüro]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem flexibel einstellbaren Bildschirmhalter kann man Augen und Rücken wunderbar entlasten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Die richtige Aufstellung der Bildschirme gehört zu den wichtigsten Faktoren eines nicht allzu augen- und rückenschädlichen Büros: Der Abstand zu den Augen muß stimmen, Höhe und Neigung wollen richtig eingestellt sein und natürlich darf nichts blenden. Die meisten von uns haben heute mindestens zwei Bildschirme auf dem Schreibtisch stehen und jedesmal, wenn wir die Haltung ändern, müssen alle Bildschirme mitwandern. Das ist nicht nur lästig, sondern oft auch schwierig, weil sich die Bildschirme den Schreibtisch in der Regel mit allem möglichen anderen Groß- und Kleinzeug teilen.
</p>
<div class="bild-variabel mindrei">
<p class="h8">
	<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/ergotron_45-248-026-side.jpg" width="190px" height="166px" title="Bildschirmträger mit zwei Bildschirmen" />
	</p>
<p class="bildtitel">Quelle: <a class="extern" href="http://www.ergotron.com/Products/tabid/65/PRDID/355/language/de-DE/default.aspx" title="">Ergotron</a>
	</p>
</div>
<p>
Abhilfe schaffen Bildschirmträger, die hinten an der Schreibtischplatte oder an der Wand angebracht werden. Diese Halter haben sehr flexible Arme, die den Bildschirm in die gewünschte Position bringen. Manche Modelle können um 360&#160;Grad gedreht und beliebig geneigt werden. Mit anderen kann man mit einem einzigen Träger mehrere Bildschirme zu einem festen Arrangement zusammensetzen.
</p>
<p>
Wenn nicht mehr jeder Bildschirm auf seinem eigenen Standfuß steht, wird außerdem Platz auf dem Schreibtisch frei. Das tut dem Arbeitsklima gut, weil freie Flächen auf die meisten Menschen entspannend wirken.
</p>
<p>
(Tut mir leid, wenn dieser Artikel nach Werbung für eine bestimmte Marke aussieht. Ergotron ist meines Wissens nun einmal der einzige Hersteller, der ergonomische Bildschirmträger zu einem bezahlbaren Preis anbietet.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenendlektüre: Was Bücher aus Übersetzern machen</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1139</link>
		<comments>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1139#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Übersetzer verwandelt »seine« Texte, aber auch die Texte verwandeln den Übersetzer. Darüber schreibt Isabel Bogdan in ihrer Kolumne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Wieso sind viele Übersetzer regelrecht besessen von ihrem Beruf? Wieso lächeln sie spöttisch, wenn sich jemand allein aufgrund von Sprachkenntnissen für den geborenen Übersetzer hält? Im echten Übersetzer (<em>interpres authenticus</em>) vereinen sich die Eigenschaften eines Wissenschaftlers mit denen des Forschungsreisenden und des Schriftstellers. Neugier auf Neues aller Art, eine nie versiegende Lust am Recherchieren, Analysieren und Verstehen und natürlich die Worttrunkenheit sind die Hauptbestandteile seines Persönlichkeitsgewebes.
</p>
<p>
In ihrer Kolumne »<a class="extern" href="http://www.titel-magazin.de/artikel/215/7247.html" title="Mit anderen Worten">Mit anderen Worten</a>« im Kulturmagazin <em>Titel</em> greift die Übersetzerin Isabel Bogdan einige Beispiele aus ihrem Alltag heraus, die sehr schön veranschaulichen, daß Buch und Übersetzer in einer symbiotischen Beziehung leben.
</p>
<blockquote>
<p class="erster-block">
So sammelt man im Laufe der Zeit eine erstaunliche Menge von erratischem Halbwissen in den abstrusesten Fachgebieten. Aber man macht sich nicht nur fachlich kundig; auch emotional beschäftigt man sich mit dem jeweiligen Thema. Und so dringt nicht nur der Übersetzer in das Buch ein, das Buch dringt auch in den Übersetzer ein.
</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesucht: die besten Sprachweblogs 2010</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1137</link>
		<comments>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1137#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 04:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wählen Sie das Über-Setzer-Logbuch zum besten Profi-Sprachblog 2010!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
In letzter Zeit geht es hier etwas ruhig zu, weil ich gerade umgezogen und noch nicht ganz eingerichtet bin, gleichzeitig genug Arbeit für drei Übersetzer habe (der Umzug will schließlich auch bezahlt werden) und gesundheitlich ein wenig angeschlagen bin. Dennoch ist die Leserzahl kaum zurückgegangen. Über diese Treue und das Interesse an meinen Themen staune und freue ich mich jeden Tag wieder.
</p>
<p>
Ebenso freue ich mich darüber, daß das Über-Setzer-Logbuch von den <a href="http://www.lexiophiles.com" title="»Lexiophiles«, das Weblog von bab.la">Lexiophilen</a> auch in diesem Jahr <a href="http://blog.ueber-setzen.com/?p=713" title="Interner Link: Artikel zur Kür 2009">wieder</a> als Kandidat für die Kür der besten Weblogs von Sprachprofis aufgestellt wurde.
</p>
<p>
Sicher möchten Sie Ihre Lesertreue mit einer Stimme für das Über-Setzer-Logbuch bestätigen. <img src='http://blog.ueber-setzen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Über die Bild-Schaltfläche unten kommen Sie zur Liste der nominierten Weblogs:
</p>
<p class="zentriert">
<a href="http://www.lexiophiles.com/language-blog-toplist/top-100-language-blogs-2010-vote-for-language-professionals" title="Wählen Sie die 100 besten Blogs von Sprachprofis 2010" alt="Wählen Sie die 100 besten Blogs von Sprachprofis 2010"><img src="http://www.lexiophiles.com/wp-content/uploads/2010/05/vote-this-top-language-blog-2010.gif" title="Vote the Top 100 Language Professionals Blogs 2010" alt="Vote the Top 100 Language Professionals Blogs 2010" width="160" height="60" border="0" /></a>
</p>
<p>
Die Logbuchliste ist länger als im vergangenen Jahr und enthält nun alles, was unter den bloggenden Spracharbeitern Rang und Namen hat. Das Stöbern in den aufgeführten Weblogs lohnt sich allemal.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umzug oder (nicht)verwöhnte Auftraggeber</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1136</link>
		<comments>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1136#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 20:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Büroalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Umzugsbedingt wird im Logbuch im Moment nur wenig aufgezeichnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bild-variabel mindrei">
<p class="h8">
	<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/Umzugswagen.jpg" width="169px" height="168px" title="Stilleben: Leiterwagen als Umzugswagen" alt="Stilleben: Leiterwagen als Umzugswagen" />
	</p>
<p class="bildtitel">(<a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=437841" title="Urheberrecht: Uli Carthäuser/ pixelio">Uli Carthäuser/pixelio</a>)
	</p>
</div>
<p>
Der Umzug hat es ans Licht gebracht: Wir Übersetzer verwöhnen unsere Auftraggeber über die Maßen.
</p>
<p>
Erlaubten wir uns Vorlaufzeiten wie andere Dienstleister oder gar Handwerker, gingen wir allesamt längst am Bettelstab.
</p>
<p>
Diese allerdings scheinen gut damit zu fahren. Und so ist nun das altbewährte Sich-in-Geduld-Üben angesagt: auf den Telefonanschluß warten, auf den Bodenleger warten, auf die neuen Büroregale warten … Wenn es das Schicksal nicht allzu böse mit mir meint, werde ich in ein, zwei Wochen vom Provisorium in das neue Büro umziehen. Die Arbeit läuft auch am chaotisch überladenen, nur per Surfstick mit der Welt verbundenen provisorischen Schreibtisch normal weiter, aber zum Schreiben von Logbuchartikeln animiert diese Umgebung nicht eben.
</p>
<p>
Üben Sie sich also bitte zusammen mit mir noch etwas in Geduld.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bonner Impressionen – die letzten</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1135</link>
		<comments>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1135#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 06:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsortiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar letzte Photos aus Bonn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Schon <a class="intern" href="http://blog.ueber-setzen.com/?p=145" title="Artikel »Wunder gesucht«">seit Jahren</a> hege ich Umzugspläne, doch immer kam etwas dazwischen. Jetzt aber ist es endlich soweit: Ich sag zum Abschied leise Servus. Nicht, weil ich es bedaure, hier wegzugehen, weg vom …
</p>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0046.jpg" width="400px" height="300px" title="Häuserfassade mit Zierkirsche" />
	</p>
<p class="bildtitel">… außen hui und innen pfui,</p>
</div>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0019.jpg" width="400px" height="300px" alt="Häuserfassade mit Schnee" />
	</p>
<p class="bildtitel">… von den vermodernden Zimmern hinter blitzsauberen Fassaden,</p>
</div>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0330Bild0005.jpg" width="400px" height="300px" alt="Fassadendetail" />
	</p>
<p class="bildtitel">… von den Stein gewordenen Kleinbürgerträumen, die zwar äußerlich schmuck sind, aber keiner angenehmen Geisteshaltung Ausdruck verleihen.</p>
</div>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0330Bild0006.jpg" width="400px" height="300px" alt="Sternwarte" />
	</p>
<p class="bildtitel">Oder von der Hausbesitzerclique, der mit »Blutsauger« noch geschmeichelt ist.</p>
</div>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0330Bild0011.jpg" width="400px" height="300px" alt="Diplomaten-Highway" />
	</p>
<p class="bildtitel">Oder dem das ganze Viertel Tag und Nacht erfüllenden Lärm, Schmutz und Gestank der vierrädrigen Mutanten.</p>
</div>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0044.jpg" width="400px" height="300px" alt="Fassadendetail" />
	</p>
<p class="bildtitel">Fast zehn Jahre war ich hier. Es waren keine glücklichen Jahre, aber eben doch zehn Jahre.</p>
</div>
<div class="bild">
<p class="h14">
		<img src="http://www.ueber-setzen.com/blogbilder/bonn_0330Bild0004.jpg" width="400px" height="300px" alt="Noch eine Fassade" />
	</p>
<p class="bildtitel">Und so wird die Umzugsfreude, obwohl ich nie wieder einen Fuß nach Bonn setzen möchte, doch von einem deutlich wehmütigen Unterton gedämpft.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Peter Kruse über die Selbstdisziplin</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1134</link>
		<comments>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1134#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 19:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsortiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web 2.0 mit seinen Mitmachsystemen ist von Oberflächlichkeit, Nichtwissen und gezielter Desinformation geprägt. Wer darin nicht untergehen möchte, braucht geistige Selbstdisziplin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bild">
<p class="h15">
	<object width="400" height="327"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/pFYvci2gosc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/pFYvci2gosc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="327"></embed></object>
	</p>
<p class="bildtitel">
Ausschnitt aus einem Gespräch mit dem Psychologen Peter Kruse
	</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Grammatik: kein oder nicht?</title>
		<link>http://blog.ueber-setzen.com/?p=1133</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uebersetzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik und Stil]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist richtig: »Ich spreche kein Deutsch« oder »ich spreche nicht Deutsch«. Eine kurze Erklärung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Wenn die Korrektorin Sätze nach dem Muster »ich spreche kein Deutsch« oder »ich mag kein Blau« liest, zückt sie sofort den Rotstift. Warum? Warum ist »ich lese gerade kein Buch« richtig, aber »ich verstehe überhaupt kein Schwedisch« falsch?
</p>
<p>
<em class="hervor">Kein</em> ist ein sogenannter Quantifikativ-Artikel. Ein solcher Artikel wählt die Menge der Gegenstände, die das zugehörige Substantiv nennt, ganz oder teilweise aus. Andere Beispiele sind <em>manche</em>, <em>etliche</em>, <em>jedwede</em>, <em>sämtliche</em>, <em>lauter</em> und <em>irgendein</em>. Sehen Sie den gemeinsamen Nenner dieser Wörter? Sie beziehen sich immer auf eine <strong class="hervor">Menge mehrerer Gegenstände</strong>. <em>Irgendein Buch</em> wählt aus allen je geschriebenen Büchern ein beliebiges aus. <em>Jedwede Art</em> erfaßt alle existierenden Arten. <em>Etliche Bäume</em> greift aus allen Bäumen eine unbestimmte Anzahl heraus. Und <em>kein Weg</em> lehnt alle vorhandenen Wege ab.
</p>
<p>
Als Negationswort verneint der Quantifikativ-Artikel <em  class="hervor">kein</em> die gesamte Menge der Gegenstände, die das Substantiv bezeichnet. Ein paar Beispiele:
</p>
<ul>
<li>Das weiß kein Mensch: Es gibt viele Menschen und nicht einziger davon weiß die Antwort.</li>
<li>Die Mappe paßt in keine Schublade: Wir haben viele Schubladen ausprobiert, aber nicht eine davon ist groß genug.</li>
<li>Ich lese gerade kein Buch: Obwohl es unzählige Bücher gibt, lese ich im Moment nicht ein einziges.</li>
</ul>
<p>
Der Satz »ich verstehe kein Deutsch« bedeutet also: Es gibt viele deutsche Sprachen, von denen ich nicht eine verstehe.
</p>
<p>
Wenn das tatsächlich gemeint ist, soll es mir recht sein. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß der Sprecher zum Ausdruck bringen möchte, daß er die deutsche Sprache nicht versteht. Und da haben wir sie schon, die passende Negationspartikel <em  class="hervor">nicht</em>: Ich spreche Schwedisch – ich spreche nicht Schwedisch. Ich mag Blau – ich mag Blau nicht.</p>
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