19. 05. 2007
Weil ich gerade diesen Beitrag im Hamburger Nachrichtenblog zu Geldbußen für Firmen gelesen habe, die in ihre E-Mails nicht die neuerdings vorgeschriebenen Angaben zum Unternehmen einfügen … Bei Neueinsteigern in das Freiberuflerdasein herrscht häufig einige Verwirrung darüber, welche Gesetze nun eigentlich für sie gelten und welche nicht.
Es bleibt dabei: Ein Freiberufler ist keine Firma. Wir können uns zwar einen »Firmennamen«, einen Kunstnamen also, geben, aber zur Firma macht uns das noch lange nicht, da wir kein Gewerbe treiben. Freie Berufe sind an die Person gebunden; wir »firmieren« immer unter unserem eigenen Namen. Ausnahmen gibt es natürlich: Manche Freiberufler sind eingetragene Kaufleute (Einzelkaufmann), andere gründen ein Unternehmen. Aber im Normalfall sind wir einfach nur wir selbst. Privatpersonen, die sich von anderen Privatpersonen nur dadurch unterscheiden, daß ihr Einkommen aus selbständiger Arbeit stammt. Wer also Meldungen wie die oben genannte liest, braucht sich keine Sorgen zu machen. Sie gelten für uns nicht.
Sie haben eine eigene Erfahrung oder andere Meinung, eine Anregung oder Frage zu diesem Thema? Ich freue mich über alles, was uns voranbringt.
Gossensprache und -verhalten (Fäkaliensprache, Werbung, persönliche Angriffe usw.) behalten Sie im Interesse der Leser bitte für sich.
Das Über-Setzer-Logbuch ist auf meinem Mist gewachsen. Züchten Sie bitte Ihre eigenen Ideen und lassen Sie die Finger von meinen. Danke.