24. 06. 2008
Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin!
Ihr Abbuchungsauftrag Nr. 603073333490 wurde erfullt.
Ein Betrag von 4817.00 EURO wurde abgebucht und wird in Ihrem Bankauszug als "Paypalabbuchung " angezeigt.
Sie finden die Details zu der Rechnung im AnhangPayPal (Europe) S.224; r.l. & Cie, S.C.A.
22-24 Boulevard Royal
L-2449 LuxembourgVertretungsberechtigter: Brent Bellm
Handelsregisternummer: R.C.S. Luxembourg B 118 349
Natürlich ist schon beim Betreff »Ihr neuer Arbeitsvertrag« klar, daß es sich um eine Spam-Mail handelt. Natürlich wird dies mit jedem Wort der E-Mail noch klarer. Aber trotzdem setzt das Herz angesicht des Betrages, der von meinem imaginären Paypal-Konto abgebucht wurde, einen Schlag aus.
Mir ist unbegreiflich, wie jemand auf die Bettel-Mails der Nigeria-Mafia oder die windigen Geschäftsangebote ukrainischer Geldwäscher hereinfallen kann. Aber bei solchen E-Mails kann ich durchaus verstehen, daß ein unbedarfter Anwender den Anhang öffnet oder auf die E-Mail antwortet. Urteil: Fies.
Das ist nur unterhaltsam, wenn man es ähnlich wie bei den (per Post) eintrudelnden Kreditangeboten einer nicht zu nennenden Bank sieht. Deren Höhe ist bei mir mittlerweile von 10.000 auf 15.000 Euro gestiegen. Ich bilde mir mal ein, das läge an steigender Solvenz.
Diese Briefe lese ich nie. Sollte ich vielleicht ’mal machen, um zu sehen, wieviel ich wert bin.
Das Über-Setzer-Logbuch ist auf meinem Mist gewachsen. Züchten Sie bitte Ihre eigenen Ideen und lassen Sie die Finger von meinen. Danke.