06. 01. 2009
Nachdem das BKA vor einiger Zeit einen Soziologen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beschuldigt hatte, weil ihm die Wörter nicht gefallen hatten, die dieser bei einer Google-Suche verwendet hatte, hat es jetzt versucht, eine mit PGP (Pretty Good Privacy) verschlüsselte Datei auf dem Computer des Wissenschaftlers zu entschlüsseln (siehe Meldung bei heise online).
Wenn die Terroristenjäger von eigenen Gnaden nicht so gefährlich für den zivilisierten Staat wären, könnte man über ihren Recherche- und Internet-Analphabetismus lachen. Muß nun auch mit der Verhaftung rechnen, wer Google zum Beispiel für die Recherche zum Thema Kinderpornographie oder Neonationalsozialismus verwendet? Oder nach Seiten sucht, die sich kritisch über das BKA äußern?
Sie haben eine eigene Erfahrung oder andere Meinung, eine Anregung oder Frage zu diesem Thema? Ich freue mich über alles, was uns voranbringt.
Gossensprache und -verhalten (Fäkaliensprache, Werbung, persönliche Angriffe usw.) behalten Sie im Interesse der Leser bitte für sich.
Das Über-Setzer-Logbuch ist auf meinem Mist gewachsen. Züchten Sie bitte Ihre eigenen Ideen und lassen Sie die Finger von meinen. Danke.