31. 07. 2009
Diebstahl von materiellem Eigentum wird mit aller Härte bestraft. Markenpiraterie gilt geradezu als Angriff auf die westliche Zivilisation. Aber wenn ein Urheber einen Verstoß gegen sein Recht auf geistiges Eigentum beklagt oder verlangt, selbst über die Nutzung der von ihm geschaffenen Werke entscheiden zu dürfen, wird der Dieb auf einmal als Held gefeiert und der Bestohlene zum Dieb erkärt. Der größte und skrupelloseste Dieb geistigen Eigentums ist Google. Was der Milliardenkonzern mit dem verharmlosend als Digitalisierungsprojekt bezeichneten massenhaften Diebstahl bezweckt und wie erpresserisch er seine alles andere als altruistischen Ziele verfolgt, analysiert Jutta Profijt in der aktuellen Ausgabe der ATICOM-Zeitschrift Forum (ab Seite 27).
Es sind wirklich unglaubliche Zustände. Eine großangelegte Aktion dagegen wurde vom Institut für Textkritik an der Universität Heidelberg ins Leben gerufen (der sogenannte "Heidelberger Appell"). http://www.textkritik.de/urheberrecht/
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